Untermalung (Pastellmalerei)
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[bearbeiten] Die Untermalung
Eine interessante Technik, ist die Untermalung mit verschieden Farben. Ein Vorteil ist, dass man große Flächen recht zügig farblich anlegen kann und/oder helle und dunkle Tonwerte vorherbestimmt. Als Beispiel eine mit Aquarellfarben angelegte Sommerlandschaft.
Dieser farbliche Entwurf wird dann mit Pastellkreide ausgearbeitet und vertieft.
[bearbeiten] Farben für die Untermalung
Für die Untermalung eignen sich alle nassen Farben, die nach dem Trocknen eine matte Oberfläche haben. Besonders geeignet sind Aquarell- und matte Acrylfarben. Glänzende Acrylfarben oder Ölfarben eignen sich nicht für eine Untermalung, es sei denn, man macht sich die Mühe und schleift diese Farben an, um eine tragfähige Oberfläche für die Pastellpigmente zu bekommen.
[bearbeiten] Der Malgrund
Für Arbeiten mit nasser Untermalung, eignen sich Papiersorten von mindestens 300g/qm, also Aquarell- und Acrylpapier, aber auch Malpappe und Passepartoukarton.
[bearbeiten] Vorgehensweise
Das Motiv wird mit nasser Farbe großflächig angelegt, helle und dunkle Tonwerte vorherbestimmt. Wie intensiv man die Untermalung anlegt ist Geschmackssache und hängt auch von dem Motiv ab. Nach dem Trocknen wird nun mit Pastellkreide das Motiv ausgearbeitet und vertieft. Zum besseren Verständnis habe ich das Bild geteilt und die rechte Seite mit Kreide ausgearbeitet.
Hierbei habe ich die Untermalung mit in die Ausarbeitung einbezogen, also nicht die gesamte Untermalung mit Pastellkreide zugedeckt.
[bearbeiten] Fixierung
Mit dem Fixativ sollte man sehr sparsam umgehen. Bei zuviel Fixativ kann das Pigment und auch die Untermalung (besonders dunkle Tonwerte) stark nachdunkeln und das Motiv verderben.
von BigGeorge
