Tipps und Tricks (Glaskugeln und Seifenblasen)

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Für alle Pastellmalerinnen und –maler

Wer kennt es nicht, da ist ein tolles Bild mit dem Titel, z.B. „Mondschein“….und der Mond sieht wie eine Kartoffel aus. Gut, wenn der Künstler seine Bild „ Mondschein des Kartoffelmondes“ betitelt, ist alles klar.

Ich will damit sagen, kommen in einem Bild kreisrunde Gebilde vor, so steht und fällt es damit. Das Auge sieht sofort, wenn die kreisrunde Struktur nicht rund ist.

So musste mal gesagt werden.

Im Grunde ist ja das malen von kugeligen Strukturen ein alter Hut.

[bearbeiten] Wie male ich Glaskugeln und wie Seifenblasen?

Im Ergebnis werdet ihr vielleicht sagen: Hm, kein großer Unterschied. Kann sein, aber für mich schon.

Hier mein Vorgehen.

Es soll eine Glaskugel am Himmel schweben. Glaskugeln bestehen aus einem harten Material, also kann ich mir relativ harte Konturen leisten. Ein rundes Etwas wird auf ein Stück Transparentpapier auf den Malgrund gelegt. Mit einem Bleistift und Druck


Male ich jetzt den Himmel (Verwischtechnik) tritt der Kreis deutlich und hart hervor.



Mit einem Knetradiergummi nehme ich jetzt die blaue Farbe da weg, wo die Lichthöhungen hin sollen, um eine Kugel zu bilden



Da ich bei einer Seifenbase keine harten Konturen haben will, arbeite ich mit einer Schablone auf dem unfixierten Malgrund



Mit weißer Kreide vom Rand zur Mitte und die Kugelgestalt formen. Vorher kann mit einem Knetradierer aufgehellt werden, deshalb unfixiert.



Nach der Ausarbeitung, Schablone weg und eine zarte Kugel schwebt am Himmel.


Die Gesamte Kugel wird dann noch mit weiß verblendet und die Kugelgestalt vollendet.


von BigGeorge