Zeichenkurs (OK)
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Inhaltsverzeichnis |
Ziel
Wie viele wissen, habe ich mich entschlossen einen Zeichenunterricht zu geben. Ich möchte gleich vorweg sagen, dass ich es so vermittle, wie es für mich am sinnvollsten erscheint. Ich habe nicht den Anspruch dass ich unfehlbar bin, wenn euch also irgendwas unsinnig erscheint, dann sagt es bitte. Außerdem gibt es nicht das Patentrezept, sondern verschiedene Möglichkeiten und Techniken. Jeder Zeichner sollte durch ausprobieren das für ihn passende herausfiltern. Das eben Gesagte betrifft das Handwerk, dann kommt noch das Sehen und letztlich die künstlerische Interpretation hinzu. Und das bedarf vermutlich noch mehr Übung.
Um euch das Zeichnen schmackhaft zu machen bedarf es ein paar Trockenübungen, denn was nutzt es, wenn ich die Proportionen eines Dinges zwar aufs Papier bringe, aber keine weichen Übergänge zeichnen kann? Einige von euch, denken jetzt vielleicht, so einn Quatsch, das kann ich schon...doch wenn man das schon gelernte nicht immerwieder wiederholt geht die Fähigkeit wieder zurück.
Seht es also als Warmmachübung.
Dozent
| Mitglied "Eichin" | |
|---|---|
| Details | |
| Name | "Eichin" |
| Profil | Album |
Medium
Materialliste
- Bleistift in verschiedenen Härtegraden - vorzugsweise: H, B3 und B8
- Zeichenpapier - wenn vorhanden: 220g/m²
- Radiergummi (falls vorhanden: Knetgummi, Elektroradierer)
- Blumentopf
Kurs
Kapitel 1
Schraffieren und Schummern
Übung 1 - Technik:Schraffieren
Stifthaltung - Schraffieren
Die Übung des ersten Kapitel ist einen Verlauf von hell nach dunkel zu zeichnen, mit drei verschiedenen Bleistiftstärken. Ich habe hierzu einen H, B3 und B8 Ich habe beim ersten, dem H Bleistift schraffiert und zwar einmal von vorne bis hinten. Um den Verlauf hinzubekommen, bin ich in mehreren Lagen und etwas abgewandelter Strichführung immerwieder drübergegangen. Den Druck behalte ich dann bei, soll heißen ich drücke nicht fester um es dunkler zu bekommen.
Übung 2 - Technik:Schummern
Stifthaltung - Schummern 1
Für die zweite Übung benutze ich einen Bleistift der Stärke B3 Hierzu kreise ich mit sanftem Druck und überlappe dabei leicht. Ich habe dann um den Tonwert zu verändern mehrere Schichten gelegt immer kreisend, so entstehen die Felder 1x 2x 3x 4x -11x
Das ist Zeitaufwändig, man kann aber sehr gut dosieren. Auch hierbei verändere ich nicht den Druck des Stiftes. Macht man die Kreise noch enger, entsteht ein homogenes Bild
Übung 3 - Technik:Schummern 2
Stifthaltung - Satt auftragen
Für die dritte Übung nehme ich einen Bleistift der Stärke B8 Hierzu schraffiere ich mit liegendem Bleistift gleichmäßig und erhöhe den Druck bis zum dunkelsten Punkt.
Versucht das, ohne erneut anzusetzen. Das verlangt einiges an Fingerspitzengefühl.
Natürlich könnt ihr mit jedem anderen Bleistift arbeiten, schraffieren, schummern, verwischen, wie ihr wollt, nur einen Verlauf von hell nach dunkel sollt ihr so gleichmäßig wie möglich hinbekommen.
Tip zu Kapitel 1
Spitzen
Ich spitze immer nur wennn er stumpf ist, oder wenn ich zum Beispiel ganz diffisile Sachen mache, wie die Tränenkanäle der Augen oder so. Dazu muss der Stift spitz sein. Beim Schraffieren oder schummern (habe es gerade nochmal ausprobiert) reicht es, den Stift immer wieder zu drehen. Dass mache ich ganz automatisch, ich drehe ihn auf mich zu. Shocked das habe ich noch gar nicht gewusst. Siehste mal, wieviel mir das bringt, man hinterfragt wirklich mal sein Tun Ich habe einen guten Spitzer von Dahle, der geht ab, wie die wilde Luzie. Wenn man nicht aufpasst, ist der Stift weg
Das Schöne bei diesen Maschinen ist, dass man die Spitzheit einstellen kann. Aber natürlich tut es jeder andere Spitzer auch, solange das Messer scharf ist.
Überblick über Kapitel 1
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Kapitel 2
Licht und Schatten
Bei dieser Übung geht es mir darum, dass ihr seht, wie wichtig Licht und Schatten sind. Und welch spektakuläre Wirkung ein kleiner weißer bzw schwarzer Strich haben.
Übung 1
Versucht das einfach mal zu erreichen. Die Zeichnung oben ist Originalgröße, macht ihr kleiner braucht ihr einen guten Radierstift, oder einen Elektroradierer (den ich bis heute nicht habe). Um diese Übung wirklich zu vertehen bzw auch umsetzen zu können macht es Sinn verschiedene Linien, Buchstaben, Löcher auf diese Weise zu zeichnen
Übung 2
Ich habe übrigens die Fläche mit B3 gleichmäßig geschummert da könnt ihr aber jede anderer weiche Stärke nehmen. Ich habe nur gemerkt dass der 8B auf meinem Papier nicht ganz sauber wegzuradieren ist.
Wenn man sich nun Vorstellt dass es eine Steinoberfläche ist in die man etwas einmeißelt lässt es sich (für mich und andere bildlich denkende Menschen) leichter vorstellen. Nur nicht die Lichtrichtung aus den Augen lassen.
Ich habe noch ein bisschen rumgespielt und ein paar Buchstaben als eingemeißelte Linien und ein Loch gezeichnet.
Beim Loch erst einen Halbmond in die grundierte Fläche radieren, eine mitteldunkle Fläche in kreisform daran anschließen und dann die vom Halbmond gegenüberliegende Seite schattieren. Und schon sieht es aus, als ginge es nach innen.
Ihr könnt meines einfach nachzeichnen, dürft aber gerne auch eigene Figuren zeichnen, vielleicht eure Inizialen?
Ihr seht also, mit Licht und Schatten kann man grundlegende Dinge bestimmen:
Beispiel Buchstabenfolge erhaben:
Beispiel Buchstabenfolge vertieft:
Vergleich:
Ein schönes Beispiel für "Konvex" (nach außen) und "Konkav" (nach innen) aus der Natur:
Ich habe heute ein schönes Bild gefunden. Verschneite Füßabdrücke vom Wind freigeblasen und wieder überschneit und normale Eingedrückte Abdrücke der Katzen.
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Kapitel 3
Es geht hier aufbauend zu den vorherigen Übungen um das Sehen und Umsetzen von Konkav und Konvex und um das gleichmäßige Handhaben der Tonwerte. Um das zu üben, nehme ich erstmal einen relativ leichten Gegenstand. Einen Blumentopf aus Ton. Die Elypse kann ich euch nicht ersparen Ihr könnt natürlich jeden anderen zylindrischen Gegenstand nehmen. Wichtig, dass man hineinsehen kann. Und das ist mein Wunsch, dass ihr euch einen Gegenstand auf den Tisch stellt und ihn vom lebenden Objekt abzeichnet. Dazu müsst ihr den Blumentopf seitlich verschoben von der Lampe hinstellen, etwa so wie die erste Zeichnung. Das geht natürlich auch mit einer Tischlampe, Klemmlampe oä. Wichtig ist nur dass das Licht von einer Seite kommt und die andere Seite im dunklen liegt. Einfacher ist es abends zu zeichnen. Ihr könnt dann gerne ein Foto vom Objekt machen, damit ich auch sehen kann ob ihr richtig gesehen habt Shocked Ob ihr schraffiert, oder schummert, bleibt euch überlassen. Beim schraffieren gibt es zu bedenken, dass man die Form mit der Strichrichtung unterstützen kann. Siehe 2te und 3te Zeichnung. Die gerade Strichführung ist hier eher kontraproduktiv.
Übung
Vertiefung Kapitel 1 & 2
Und nun meinen Blumentopf. Zuerst erfasse ich die Form und zeichne mit einem harten Stift (ich hatte H) die Umrisse Dann kneife ich die Augen zusammen um zu sehen, wo es dunkel ist und wo die Kante zum Hellerwerden liegt. Mit einem weichen Stift (ich hatte B5) mache ich die ersten groben Striche der Schatten..... Es ist nicht wichtig eine Reihenfolge einzuhalten, lasst euch einfach vom Objekt leiten.
Wie wir es geübt haben, werde ich mit meinem Bleistift immer leichter,
heller und dichter in der Schraffur.
Ich lege vorsichtig mehrere Schichten übereinander, um mich den Tonwerten die ich sehe, anzunähern.
Dazu kneife ich immerwieder die Augen zusammen.
Da der Blumentopf nicht weiß ist, also auch keinen weißen hellsten Bereich hat, schraffiere ich auch im Licht. Leicht!
Und dann noch der Schatten, der wirklich so komisch aussah......
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Kapitel 4
Übung 1
SEHEN üben
In diesem Kurs geht es um Formerkennung Anknüpfend an die letzten Übungen nehme ich als erstes Beispiel 3 Eier.
Der Einfachheit halber und der einfacheren Kontrolle meinerseits zeichnen wir diesmal vom Foto. Wichtig ist in der ersten Stufe das Ansehen des Objektes. Wie liegen die Eier, von wo kommt das Licht usw? Ich gehe wie folgt vor: Ich betrachte das ganze Bild = Gesamteindruck Danach schaue ich einzelne Formen an, bei den Eiern suche ich die Mittelachse, denn sie sind symmetrisch. Das mache ich nur in Gedanken, aber auch das hilft mir beim Erkennen der Form
Ich gehe mit den Augen an der Außenlinie der Form entlang und schaue: wo ist eine Richtungsänderung, wie sind Winkel oder Rundungen beschaffen? Dieses geht dann auch mit der Negativform. Ich sehe mir die Formen die die Objekte umgeben an. Das hat einen großen Vorteil: Wenn wir zeichnen, gehen wir nicht objektiv vor, sondern wir sehen das Objekt und unser Gehirn fügt noch hinzu, was es jemals über dieses Objekt gelernt hat. Das kann unter Umständen dazu führen, dass wir einfach nicht zeichnen, was wir vor uns haben. Deswegen der Trick. Die Form, die das Objekt umgibt sagt eigentlich gar nichts aus. Es ist eine abstrakte Fläche, mit Ecken, Kanten, schrägen, Rundungen usw. (rot eingefärbt)
Wenn ihr dann die drei Eier gezeichnet habt, betrachtet mal genau, wo der tiefste Schatten am Ei ist. Da das Ei auf mittelgrauem Grund liegt, reflektiert immernoch etwas Licht, vom Grund zum Ei. Die Tiefste Dunkelheit ist genau hinter der dicksten Stelle des Eies
Die Zeichnung zu Ü1
Das Gesehene UMSETZEN
Nicht, dass ihr denkt ich mache die Zeichnung nicht(mit Bleistift 3B)
Übung 2
SEHEN üben
Wahlweise (ich hätte natürlich am Liebsten ihr macht alle Übungen frechgrins) noch einen Schmetterling, den badeschaf fotografiert hat und ich im Wiki gefunden habe.
Hier geht ihr genauso vor:
betrachtet das ganze Bild Danach fahrt die Form mit den Augen nach. Sucht nach der groben Form ohne auf Details einzugehen. Diese dann auch wieder in der Negativform suchen
Diese grobe Form (rot eingezeichnet) zeichnet ihr leicht mit dem Bleistift, kontrolliert die Steigungen der Linien positiv und negativ. So findet ihr die richtige Linie. Dann sucht ihr nach den nächst kleineren Linien. Hier mein Tip: keine Rundungen malen, sondern die Form in Linien und Ecken suchen (hellblau eingezeichnet)
Die Zeichnung zu Ü2
Das Gesehene UMSETZEN
Wenn ihr diese Form dann habt, ist es ein leichtes die Rundungen anzufügen und die Flügellinien und den Körper richtig zu plazieren.
Hier meine Zeichnung mit 3B gezeichnet:
Übung 3
SEHEN üben
Und für diejenigen, die immernoch nicht genug haben, Orlanda als Formsuchübung
{{clr}
Betrachtet das ganze Bild. Ich habe extra ein Foto genommen, dass nur einen Ausschnitt zeigt und Orlanda ihren Kopf schräg hält. Das Hilft das Gehirn auszutrixen, weil es nicht ins übliche (erlernte) Schema passt. Bei der Augenform, vergesst einfach, dass es Augen sind, betrachtet nur die Linie und deren Neigung. Und zeichnet eher eckig, denn dann sucht man automatisch den höchsten Punkt einer Linie und bekommt so sicherer die richtige Wölbung wenn man die eckigen Linien dann anpasst. Bereiche mit Augenmerk rot eingekringelt, hier muss alles stimmen, damit es gut aussieht.
Die Zeichnung zu Ü3
Das Gesehene UMSETZEN
Hier meine Zeichnung wieder mit 3B
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Kapitel 5
Weiter geht's mit "Sehen" üben.
Ich höre euch schon schreien:
"Ich kann keine Hände malen!"
Um mit diesem Ammenmärchen aufzuräumen werde ich mit euch eine Hand malen. Da Hände viele Linien (Außenlinien und Falten) haben, kann man sich sehr gut orientieren. Ich verspreche euch mir Mühe zu geben und auf alles einzugehen. Und wir werden ganz behutsam vorgehen. Jeder kann das machen, was ihm gefällt, ist für jeden was dabei.
Die Aufgabe
Erstmal das Ausgangsfoto:
Zur Orientierung
Nun schauen wir uns mal die einzelnen Segmente = Orientierungslinien an:
Übung 1
Zum Warmzeichnen könnt ihr meine Vorzeichnung ausdrucken und diese wie folgt schattieren
Vorzeichnung:
Erstes schattieren:
Weiteres Ausarbeiten:
Fertiges Schattieren:
Ihr könnt hier in euerem Stil arbeiten: schraffieren oder schummern, oder wie auch immer
Übung 2
Wenn ihr das geschafft habt, habe ich zwei Varianten für euch, euch der Hand zu nähern.
Variante 1: Zeichnet die Hand, die ich in vier Segmente zerlegt habe. Die Kästchen sind 8 x 9,5 cm groß.
Tip zu Übung 2
Tip: Orientierungshilfe. Beachtet genau die Streckenlänge (gelb) bis die Hand anfängt, im Verhältnis zur Strecke der Hand. Wenn ihr diese Punkte einhaltet, dann wird eure Hand eine Hand:(Siehe folgendes Bild)
Variante 2:
Druckt euch folgendes Bild aus und zeichnet immer einen Streifen neben das Fotosegment.
Und immer schön vergessen, dass es sich um eine Hand handelt
Wenn ihr das geschafft habt, dürft ihr auch die Hand nochmal frei vom Foto abzeichnen
Wetten, dass das tolle Zeichnungen werden? Ich freue mich schon darauf
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Kapitel 6
Beim Zeichenkurs 4 habe ich gemerkt das der größte Übungsbedarf bei der Perspektive liegt. Deswegen werden wir diese Woche das Sehen derselben üben. Ich habe der Einfachheit wegen, erstmal nur ein Auge genommen und nicht das jeweilige Paar. Das können wir dann später nochmal machen. Denn das hinter Auge im Halbprofil ist ein ganz speziell schwieriges Gebiet Ich setze hier jeweils das Foto, meine Vorzeichnung und die fertige Zeichnung ein. Bei zwei Augen habe ich noch einen Zwischenschritt fotografiert. Wie ihr die Tonwerte einbringt, bleibt euch überlassen. Schaut genau hin und vergesst nicht das Zusammenkneifen der Augen
Wenn ihr zeichnet, schreibt einfach die Nummer dazu 1-7, damit ich mich zurechtfinde
Liebe Grüße Alexandra
Übung 1
Die Vorlage:
Vorzeichnung:
Erstes schattieren:
Ergebnis:
Übung 2
Die Vorlage:
Vorzeichnung:
Ergebnis:
Übung 3
Die Vorlage:
Vorzeichnung:
Ergebnis:
Übung 4
Die Vorlage:
Vorzeichnung:
Ergebnis:
Übung 5
Die Vorlage:
Vorzeichnung:
Ergebnis:
Übung 6
Die Vorlage:
Vorzeichnung:
Erstes schattieren:
Ergebnis:
Übung 7
Die Vorlage:
Vorzeichnung:
Ergebnis:
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Kapitel 7
Gedächnis "Formen"
Hallo, ihr fleißigen Zeichner
Nach einer Woche Abstinenz kommt jetzt eine vermeintlich leichte Übung. Ihr könnt sie hier posten, müsst aber nicht. Denn für mich gibt es nichts zu verbessern. (Aber natürlich freue ich mich, wenns was zu sehen gibt :wink: ) Ihr könnt, nachdem ihr meine Übungen gemacht habt, selbst welche kreieren. Es geht darum eine Form anzuschauen, sie sich einzuprägen.
Wie sieht die Form aus?
Wie lang sind die Strecken im Verhältnis?
Wie dick sind die Linien?
usw.
Ihr schaut also eine Zeichnung am PC an
und zeichnet sie ohne wieder hinzuschauen aufs Papier.
Zur Hilfe könnt ihr einen Karton vor den Bildschirm schieben, sonst ist man immer versucht doch hinzusehen.
Das ist eine reine Fleißangelegenheit, wieviel ihr übt.
Aber sicher ist, je mehr, desto besser. :3er:
Eigene Zeichnungen könnt ihr direkt aufs Papier zeichnen,
dann deckt es einfach Stückweise zu.
Hier die Übungen:
Viel Spaß dabei Alexandra
Anbei noch meine Zeichnung
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Kapitel 8 - Portraitzeichnen
Diesmal möchte ich mit euch Stück für Stück ein Portrait zeichen. Ich mache ganz langsam und nehme euch mit. Diese Woche geht es um das festlegen der Vorzeichnung. Ihr habt in den vorangegangenen Kursen gelernt, Formen und Größen zu erkennen. Jetzt wollen wir uns vorsichtig herantasten. Ich habe ein Portrait von Anja (höher auflösende Version) aus der Wiki genommen, das Jürgen fotografiert hat. Es ist dort mit Abstand das beste Foto!
Das Bild ist so groß auf dem PC, wie ich es auch zeichnen will, denn es ist sehr viel einfacher es 1:1 abzuzeichnen Ich lege nur die äußeren Linien an und orientiere mich an den Linien und Neigeungen derselben aneinander.
Dann füge ich die Augen, Nase und Mund ein. Denkt dran das eckig zu machen. es ist einfacher so, die form zu treffen. Die rundungen machen wir dann später bei der Ausarbeitung. Die Nase von Anja ist sehr anhaltspunktereich, das kommt auch durch die Licht und Schattensituation.
In meinem Falle ist das linke Auge zu groß geraten, das liegt an dem Pony, den ich zu weit links gezeichnet habe... das kann ich später korrigieren. Nun nehme ich Zirkel oder Lineal und kontrolliere meine Zeichnung. Aber bitte erst dann. Wenn man sich nicht auf seine Augen verlässt, sondern auf Hilfsmittel, lernt man das Sehen sehr viel langsamer
Nächste Woche geht es dann weiter.
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Bisherige Teilnehmer
Usergalerie
Beispielgalerie:

