Pastelltechniken

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Inhaltsverzeichnis

Farbauftrag

Das Verwischen

Eine sehr häufig verwendete Art des Farbauftrages ist das Verwischen. Verwischt wird mit den Fingern oder Hilfsmittel. Das Verwischen wird angewendet um

  • eine farblich homogene Struktur oder
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  • zwei oder mehrere Farben ineinander zu arbeiten, um Farbschattierungen zu erhalten
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Je glatter der Malgrund, desto leichter und gleichmäßiger kann man die Farben verwischen. Bei einem Malgrund mit rauer und/ oder strukturierter Oberfläche muss man beim Verwischen mehr Druck und mehr Farbe aufwenden. Logischerweise lässt sich weiche Pastellkreide besser verwischen als harte.

Hat man eine Fläche verwischt, lässt sie sich durch Übermalen oder erneutes Verwischen kaum auflockern.

Große Flächen verwischt man mit den Fingern. Für feine und detaillierte Farbübergänge benutzt man Papierwischer „Estompen“, die es in verschiedenen Größen gibt.
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Man sollte jedoch mit den Estompen vorsichtig umgehen. Bei zu starkem Druck können sie die darunter liegende Farbschicht beschädigen und das Papier glätten. Ein weiterer Farbauftrag ist dann fast unmöglich.

Für das Verwischen gibt es auch noch den Pastellpinsel, der meist nur angewendet wird, wenn Velourpapier benutzt wird. Auf Velourpapier kann man grundsätzlich nicht mit Finger oder Estompen verwischen. Es sei denn man hat Erfahrung mit Veloupapier. Einsteiger sollten es nur sehr vorsichtig vesuchen.
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Die Lasur

Beim Lasieren kann man eine Farbe mischen oder ihre Wirkung abändern, indem man mit einer anderen Farbe oder der gleichen in dünnen Schichten überdeckt. Die Striche bleiben erhalten und werden nicht verwischt. Die Lasurtechnik muss gut geübt werden, da der ausgeübte Druck entscheidend für die Wirkung der Lasur ist. Will man eine starke Lasurschicht darüber legen, ist eine vorherige, leichte Fixierung notwendig.

Es kann Dunkel über Hell
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oder

Hell über Dunkel lasiert werden.
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Die Lasur wird auch zur Ausarbeitung von Strukturen angewendet.

Ein flaches „Sandstück“ kann mit einer etwas dunkleren Lasur strukturiert und aufgelockert werden.
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Und mit drei Lasurschichten kann aus einem rötlichen Untergrund eine „Ziegelmauer“ ausgearbeitet werden.

Eingesetzt wurde: Dunkelrot, Hellgrau und Schwarz.
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Schraffieren

Das Schraffieren ist eine einfache Möglichkeit Strukturen aufzubauen.

Hierbei wird die Kreide mit kurzen Strichen in einer Richtung geführt.
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Mit einer zweiten oder dritten Farbe kann man über die schraffierte Fläche gehen. Die Striche sollten aber die gleiche Länge und Richtung haben.

Aber nicht zuviel des Guten, da die Farbmischung sonst leicht grau wirkt.
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Kreuzschraffur

Bei der Kreuzschraffur werden kleine Blöcke in unterschiedlicher Richtung schraffiert, so dass sie sich überkreuzen.
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Mit dieser Technik kann man, z.B. strukturierte Schattenbereiche darstellen, Oberflächenstrukturen anlegen oder als Vorbereitung zum Verwischen.
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Auch bei der Kreuzschraffur kann eine zweite oder dritte Farbe darüber gelegt werden, um interessante Farbeffekte zu erreichen.
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Granulieren (gebrochener Farbauftrag)

Mit der Granuliertechnik können sehr schöne Effekte erzielt werden. Hierzu führt man die Kreide fast ohne Druck über den Malgrund. Der Farbauftrag wird durch den Malgrund ungleichmäßig abgerieben, gebrochen bzw. granuliert.

Es wird die Farbe des Malgrundes oder eine vorher verwischte und fixierte Farbe mit einbezogen.
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In dieser Technik können mehrere Farben übereinander und nebeneinander gesetzt werden.

Hier durch erhält man sehr interessante Strukturen.
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Praktisch anwenden kann man diese Technik, um z.B. Baumrinde darzustellen
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Oder Laubhaufen, Büsche und…und…. Also überall da, wo eine geschlossene, homogene Struktur nicht erwünscht ist.
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von BigGeorge

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