Keilrahmen (Keile)
Aus Malerfreunde Wiki
Eine Profianleitung :
Quelle :mit freundlicher Genehmigung - ARTIST DISCOUNT !
Nichts löst bei unseren Kursusteilnehmern mehr Verwunderung aus, als diese Mechanik. Auf der Rückseite des Keilrahmens befindet sich eine kleine Tüte, die mit Keilen gefüllt ist. Wofür diese notwendig sind, möchten wir Ihnen in den nächsten Zeilen erläutern.
Ein Keilrahmen ist nicht nur eine auf Gehrung gesägte Lattenkonstruktion mit einer Tuchbespannung. Sondern es verbirgt sich auch besagte Mechanik darin.
Diese bewirkt, dass das Maltuch nicht auf der innen Kannte der Holzleisten beim Malen aufliegt, denn das führt zu Konzentration von Farbe an den Stellen, an denen das Tuch auf die Holzkante drückt.
die Folge sind Abdrücke der inneren Rahmenkanten im Bild. Beachten Sie beim Kauf, dass es eine ganz Reihe von Angeboten gibt, die diesen Makel aufweisen.
Gute Keilrahmen zeichnen sich, neben gutem Tuch, durch eine Wulst auf der Oberseite des Keilrahmens aus, die das Tuch nach oben drückt, wenn durch die Keile Spannung erzeugt wird.
Auf der Innenseite des Keilrahmens befinden sich in den Ecken Schlitze (Nutfräsungen). Hier werden die Keile eingesteckt. Diese sollen so in die Schlitze geführt werden, dass die lange, gerade Kante nach außen gerichtet ist.
Mit leichtem Druck führen sie den ersten Keil in den Schlitz.
Mit dem Hammer treiben Sie den Keil in den Rahmen bis sich in der auf Gehrung gesägten Ecke ein Schlitz bildete.
Dies wiederholen Sie auf der gegenüberliegenden Seite, damit sich der Rahmen nicht verzieht.
Erst wenn Sie in allen Ecken den ersten Keil befestigt haben, wird der zweite angebracht.
Dieser wird überkreuzend in den freien Schlitz geführt, um ihn anschließend mit dem Hammer in den Rahmen zu treiben. Dies wiederholen sie in allen Ecken.
Sie können nach Belieben den Keilrahmen wie das Fell einer Trommel spannen.








